10. September 2008 22:56

Eine Schwangerschaft lässt sich auf verschiedene Weisen feststellen. Zunächst entdeckt die Frau meist ein Schwangerschaftszeichen. So kann die Regel ausbleiben oder es kommt wiederholt zu morgendlicher Übelkeit. Doch dies sind keine sicheren Zeichen, denn es kann dafür auch andere Ursachen geben. Mehr Gewissheit verschafft ein Schwangerschaftstest. Mit einer Wahrscheinlichkeit von 99 Prozent ist danach klar, ob eine Schwangerschaft vorliegt. Aber auch ein so zuverlässiger Test liefert in sehr seltenen Fällen nicht das richtige Ergebnis. Es hilft dann auch nicht unbedingt, einen zweiten Test zu machen. Denn es kann durchaus sein, dass das Hormon, dessen Existenz nachgewiesen wird mit dem Test, aufgrund einer Erkrankung im Körper vorhanden ist. Deswegen ist es angebracht, einen Gynäkologen hinzuzuziehen. Er kann ab der 5. Schwangerschaftswoche sicher feststellen, dass eine Empfängnis stattgefunden hat. Dies ist auch der Moment, in dem eine Frau entscheiden sollte, ob sie das Kind bekommen möchte. Ein Schwangerschaftsabbruch ist in Deutschland auch noch später möglich, aber ein früher Zeitpunkt ist weniger belastend. Eine Abtreibung ist ein medizinisch leichter Eingriff, der aber zu hohem psychischen Stress führen kann. Eine ausführliche Beratung durch den Frauenarzt ist im Zweifelsfall sehr sinnvoll. Doch die meisten Frauen entscheiden sich für das Kind. Um die Schwangerschaft möglichst gut zu überstehen, sollte man sich ausführlich informieren. Es gibt viele Details, die es zu beachten gilt. Die Ernährung ist in der Schwangerschaft z.B. sehr wichtig, da auch das Kindeswohl dadurch beeinflusst wird. Ebenso sind alle Substanzen, die dem Körper zugeführt werden, auf ihre Unschädlichkeit zu prüfen. Das gilt insbesondere für Drogen, Nikotin und Alkohol. Diese Gifte sollten in der Schwangerschaft komplett gemieden werden. Vorsicht ist auch geboten, wenn es um Medikamente während der Schwangerschaft geht. Ohne Rücksprache mit dem Arzt sollten auch rezeptfreie Arzneien nicht eingenommen werden. Auch vermeintlich harmlose Präparate können dem Fötus schaden. Der Regelfall ist die problemlose Schwangerschaft. Wenn es dann zur Geburt kommt, ist dies vorerst die letzte Hürde, die genommen werden muss. Nach der Geburt können die Eltern mit der Konservierung des Nabelschnurblutes dem Kind Stammzellen entnehmen und lagern lassen. Viele Behinderungen entstehen durch Geburtsfehler. Zwar ist der Prozentsatz sehr gering, aber letztlich ist erst nach der Geburt klar, ob man ein gesundes Kind bekommen hat. Die ersten Wochen sind vielleicht die schönste Zeit. Babys verändern sich fast jeden Tag. Wenn man dabei zugucken kann, wie die eigenen Kinder sich langsam entwickeln, ist dies faszinierend und aufregend zugleich. Aber es kann auch anstrengend sein, wenn ein Säugling nicht richtig trinkt oder nicht gut schläft. Dann sind die Eltern schnell an den Grenzen der körperlichen Leistungsfähigkeit. Dennoch erinnern sich alle Eltern gerne an die ersten Wochen, wenn später die Kinder groß sind. Wenn sie sich dann noch so entwickelt haben, wie man es sich erhofft hat, ist die Freude riesig. Aber bis dahin ist es ein langer Weg, der nicht immer ganz leicht ist.

 

Infos zu einer Mehrlingsschwangerschaft

 

 

 

 

 

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