Haartransplantation

15. Oktober 2008 13:02

Der Haarausfall kann verschiedene Gründe haben, oft ist er erblich bedingt und hat mit einer erhöhten Konzentration von Testosteron zu tun. Testosteron ist ein männliches Hormon, dass gerade dafür sorgt, dass eben auch deutlich mehr Männer von Haarausfall betroffen sind, als das bei den Frauen der Fall ist. Bei manchen Männern beginnt der Haarausfall schon zwischen dem 20. und 30. Lebensjahr. Zuerst bilden sich die ungeliebten Geheimratsecken und das setzt sich dann fort, bis viele Männer nur noch einen Haarkranz haben. Das ist für die Männer eine sehr belastende Situation auch dann, wenn sie sonst nicht so eitel sind.

Weitere Ursachen für den Haarausfall sind Operationen am Kopf, Unfälle oder Chemotherapien bei Krebs, wobei in diesen Fällen das Haar wieder nachwächst. Eine andere Krankheit ist der so genannte kreisrunde Haarausfall, der dazu führt das die Haare an bestimmten Stellen des Kopfes in kreisrunder Form ausfallen. Das kann seelische Ursachen haben und auch wieder abheilen.

Die beste Möglichkeit dem Haarausfall zu begegnen ist die Haartransplantation. Werden künstliche oder fremde Haare eingepflanzt bestehen zu große Risiken. Bei der Eigenhaarverpflanzung hingegen werden vorhandene Haare auf dem Kopf so verteilt, dass lichte Stellen aufgefüllt werden. Dazu werden die Haare vom sehr dicht bewachsenen Hinterkopf entnommen. So können bestehende Geheimratsecken aufgefüllt werden und auch eine bestehende Glatze am Oberkopf mit Haaren bepflanzt werden. In den meisten Fällen sind die betroffenen Männer schon mit eigentlich geringfügigen Veränderungen, die Außenstehende kaum wahrnehmen zufrieden. Meistens leiden die Betroffenen unter einem geringen Selbstbewusstsein und die Haartransplantation hilft ihnen, das Selbstbewusstsein zu steigern.

Je nachdem wie umfangreich die Haartransplantation ist, benötigt der Arzt dafür zwischen drei und sechs Stunden. Die Transplantation wir unter örtlicher Betäubung durchgeführt. Das Haar wird dabei entweder nach der STRIP-Technik oder nach der FUE-Technik entnommen, bei der einzelne Haarwurzeln entnommen werden. Der Arzt achtet dabei darauf, dass der Bereich, aus dem die Haare entfernt werden, mit den drum herumliegenden Haaren bedeckt werden kann.

Eigenhaartransplantationen haben relativ hohe Erfolgsquoten. Bei 95 von 100 Betroffenen nimmt die Kopfhaut die verpflanzten Haarwurzeln gut an. Eine Garantie für den Erfolg gibt es aber nicht. Ist der Haarausfall erblich bedingt, wird auch nach einer erfolgreichen Haartransplantation der Haarausfall weiter fortbestehen, der Haarverlust als solcher lässt sich also nicht aufhalten.

 

 

 

 

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